8:30
In Anwesenheit der FilmemacherInnen am Montag 12. November!
aus spex: Österreichische Popkultur als Exportschlager: Was Bilderbuch für den deutschsprachigen Pop angehen, versucht 8:30 für den deutschsprachigen Film zu sein. Eine Ästhetik, die in ihrer klinischen Symmetrie und unaufgeregten Umsetzung an Wes Anderson erinnert, sorgt dafür, dass 8:30 nicht altbacken wirkt – obwohl der Film zum großen Teil in einem kleinen, unscheinbaren Ort spielt.
Der verzweifelte Versuch, aus dem Kaff zu entkommen führt dazu, dass Isaak (Florian Nolden) langsam aber sicher den Verstand verliert. Gefangen in einer Stadt, die ihn mehr und mehr zum Teil ihrer Identität macht, werden Bemühungen schnell zur aussichtslosen Selbstbeschäftigung, anfängliche Skepsis zur lethargischen Akzeptanz unmöglicher Geschehnisse.
"Der festivalpreisgekrönte
Spielfilm 8:30 ist ein strenges formales Experiment, das sich geschickt allen Erwartungen an eine herkömmliche Geschichte
und Dramaturgie entzieht." Bastion Bochum
Mit
Florian Nolden, Doris Hess, Stefan Ried, Patrick Topitschnig, Angelica Castello, Susanne Toth, Denis Karalic
Regie: Laura Nasmyth
Co-Regie: Philip Leitner
Drehbuch: Laura Nasmyth, Philip Leitner
Kamera: Mario Minichmayr
Ausstattung: Nina Salak, Katharina Haring
Kostüm: Carola Pizzini
Ton: Daniel Lercher, David Schweighart
Schnitt: Thomas Schneider, Laura Nasmyth
Sound Design: Bernhard Zorzi
Musik: David Schweighart
Produktionsleitung: Ioanes H. Sinderman